na na na na na na na …. cliveden house

lemonlove cliveden house

was ist das nur mit london? ich bin gerne dort, ich mag die hektik, ich mag die lokalkultur, aber ich könnte niemals dort wohnen. trotzdem, wenn es um eine kulinarische inspirationstour geht, dann muss ich auch london immer wieder einplanen. auch wenn es nicht immer so läuft wie geplant…

vor einiger zeit ging es mit handgepäck (ich versuche ja nur noch mit handgepäck zu reisen) nach westen. kulinarische entdeckungen war das motto und ich habe für den ersten tag mit einer freundin, die dort wohnt ausgemacht, dass wir in ein gastropub außerhalb von london city gehen werden.

„du brauchst dich nicht umziehen“ hat sie gesagt…

„lass ruhig die turnschuhe an“ hat sie gesagt…

nach einer anfahrt von gefühlt 2 stunden sind wir dann mit dem auto vor einem diesem tor gestanden.

lemonlove cliveden house

nach diesem anblick haben wir uns via anruf versichert, ob wir da auch richtig sind. immer noch auf der suche nach dem gastro pub…

es öffnet sich das tor und vor uns ein garten, der schönbrunn klein wirken lässt. natürlich verfahren wir uns. zwei weitere anrufe später stehen wir vor dem cliveden house, oder wie ich es nenne wayne manor.

ich muss dem personal dort zugute halten, dass sie höchst professionell meinen etwas sehr legeren auftritt ignoriert haben. die begrüßung war – besonders für britische verhältnisse – sehr herzlich. …wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht auch mit unseren 3 verzweifelten anrufen zu tun hatte …

lemonlove cliveden house

nach der langen fahrt, wollte ich mich kurz die hände waschen und habe 2 anläufe gebraucht um den passenden ort zu finden… cliveden house ist auch indoor ziemlich weitläufig…

jedenfalls wurden wir dann 20 min später zu unserem tisch geführt und wurden begrüßt mit den worten „und woher aus österreich kommen sie?“ – unsere junge kellnerin kam aus krems und hat über den sommer ihr praktikum im cliveden house absolviert. lustig. und praktisch, weil sie uns natürlich viel erzählen konnte über das anwesen.

lemonlove cliveden house

 

1666 wurde das house  im auftrag von duke buckingham gebaut. angeblich als geheimer treffpunkt für ihn und seine geliebte. macht sinn, ist ja auch ganz unfällig und klein… kopfschüttel….

cliveden manor hat eine turbulente geschichte  – inkl. 2 großbränden – hinter sich und ist bis heute großen besuch gewohnt, von Chaplin bis Roosevelt waren schon alle dort.

und ich. in turnschuhen. und jeans.

die küche wird von andré garrett geleitet und er versteht sein handwerk. es war nicht nur eine spannende geschmackliche komposition (ohne den traditionell britischen ton zu verlieren), sondern auch – wie erwartet – besonders hübsch angerichtet.

große freude haben sie uns mit allerlei rücksicht auf unsere persönlichen vorlieben bzw. einschränkungen gemacht – alle wünsche wurden prompt erfüllt bis hin zum sodazitron.

lemonlove cliveden house

cliveden house ist übrigens auch mitglied bei den relais & chateaux luxury hotels.

persönlich könnte ich dort zwar nicht übernachten, dafür ist es mir zu unübersichtlich, aber einen besuch ist es auf jedenfall wert. ob man im park spazieren gehen (es gibt regelmäßige führungen) will, auf einen kaffee vorbeischaut oder nur zum essen dort ist – man hat auf jeden fall eine schöne zeit und spürt die lange historie des anwesens.

hier gibt es mehr vom cliveden house zu sehen:

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